Exkursion zum Bauernhof der Familie Volkert

Klasse 5b

Am 14.7.2010 machte die Klasse 5b des Gymnasiums Roth eine Exkursion zum Bauernhof der Familie Volkert in Bernlohe.

Nach einer netten Begrüßung bekam jeder ein Namensschildchen.

Zuerst musste der Klassenleiter eine Aufgabe bewältigen. Er sollte die Klasse, die in einer Reihe stand und sich an einem Seil festhielt, in einem Viereck aufstellen. Die ganze Sache hatte einen Haken: alle mussten ihre Augen verbinden und der Lehrer durfte niemanden anfassen. Natürlich schaffte es Herr Bindner, wenn es auch eine Weile und einige Kommandos dauerte.

Danach wurden die Schüler in Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe ging mit Frau Volkert zum Rundgang über den Bauernhof. Während sich einige Schüler kurz auf dem hofeigenen Spielplatz austoben durften, begann der andere Teil den Rundgang mit der Nürnberger Lerchen-Züchtung.

Diese Vögel haben etwas wie einen Ballon im Hals, den sie aufplustern können, erklärte Frau Volkert. Das sieht ziemlich komisch aus und alle fanden es sehr lustig. Dann besichtigten die Schüler den Hühnerstall. Dort waren die Hühner so zahm, dass man sie in die Hand nehmen konnte. Sie fühlten sich ganz weich an.

Auf dem Spielplatz befanden sich unter anderem ein Trampolin und zwei Seile, die durch den Garten gespannt waren. Der Klassenleiter schlug vor, dass sich vier Kinder auf das obere Seil setzen sollten. Das war ziemlich schwierig, denn alles wackelte. Als es die vier geschafft hatten, kam der eigentlich schwierige Teil der Übung. Herr Bindner meinte, dass sich alle auf dem Seil umdrehen sollten. Dabei purzelten einige herunter.

Nach dieser Entspannungspause ging es weiter zum Kuhstall. Jetzt war Füttern angesagt. Jeder schnappte sich ein großes Stück Heu und fütterte eine der 60 Kühe. Fast jeder fand seine Lieblingskuh. Anschließend wartete eine kleine Ziegenherde auf die Schüler. Entweder nahm man eine Ziege und führte sie durch den Hof oder man ging in den Heustall. Im Heustall konnte man herumturnen, Heuschlachten veranstalten oder in die Heuhöhle gehen. Einige Kinder versuchten sich im Weitsprung, denn man landete ja immer weich.

Die Führung ging weiter mit einem Besuch bei den Hasen und Küken. Diese Tiere waren alle noch „Babys“ und noch richtig verschmust. Jeder konnte ein Tier auf den Arm nehmen und streicheln. Das war toll.

Am Ende stand noch ein Künstliche-Kuh Melk-Wettbewerb auf dem Programm. Wer schafft es, die meiste Milch in einer Minute zu melken? Alle Kinder durften es probieren, allerdings war die Milch leider ersatzweise nur Wasser.

Nun benötigten alle eine Stärkung. Es sollte Butterbrote mit Schnittlauch geben, aber leider war keine Butter im Haus, deshalb mussten die Schüler selber buttern, jedoch nicht mit selbst gemolkener Milch, sondern mit Sahne in einem Glas. Die Sahne musste so lange geschüttelt werden, bis Butter daraus geworden war. Wer mochte, konnte von der übriggebliebene Buttermilch trinken. Die frische Butter konnten dann alle auf frisches Brot streichen und mit Kräutern bestreuen. Es hat super geschmeckt.

Ein Bus brachte die Klasse am Ende des Vormittags zur Schule zurück.

Es war ein wunderschönes Erlebnis.


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